Glücksspiel ist Teil der Kultur, und doch noch ein Tabuthema

Roulette, Poker, Blackjack und Spielautomaten gehören schon seit Jahrzehnten, im Falle der genannten Tischspiele sogar seit Jahrhunderten, zur hiesigen Kultur. Trotzdem haftet dem Glücksspiel bis heute etwas Anrüchiges an. Man redet darüber wie über ein heimliches Laster, dabei spielt halb Deutschland Lotto, tippt beim Fußball oder dreht ab und an eine Runde am Automaten.
Ein Bild, das nicht mehr stimmt
Das Klischee vom Spieler ist der bemitleidenswerte Typ in der dunklen Spielhalle. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Es gibt in jeder Altersgruppe und in jeder gesellschaftlichen Schicht Spieler, vom Studenten mit dem Zwei-Euro-Tipp bis zur Rentnerin mit dem Lottoschein. Glücksspiel ist Breitenkultur, nur reden wir nicht so darüber. Diese Doppelmoral sorgt dafür, dass über das Wichtige, nämlich über Maß, Risiko und seriöse Anbieter, viel zu selten offen gesprochen wird.
Von der Spielhalle in die Popkultur
Wie tief das Spiel in der Kultur steckt, sieht man an den Marken selbst. Namen wie Merkur oder Novoline kennen auch Leute, die nie an einem Automaten standen. Spielmotive tauchen in Filmen, in der Musik und in der Literatur auf, der Zocker am Roulettetisch ist eine eigene Figur der Erzählkunst. Das alles ist Kultur, kein Schmuddelkram.
Warum Offenheit besser schützt als ein Tabu
Genau hier setzt diese Seite an. Wer das Thema tabuisiert, überlässt das Feld den Werbeversprechen und den unseriösen Anbietern. Wer offen darüber redet, kann erklären, wie Quoten funktionieren, woran man einen lizenzierten Anbieter erkennt und wann man besser aufhört. Ein Tabu schützt niemanden, ehrliche Information schon.
In diesem Sinne ist Stammheim gedacht: als Tresen, an dem offen geredet wird. Wie das gemeint ist, steht in unserem Über-uns-Beitrag und in der Anlaufstelle für Sportwetten-Freunde und Casinospieler.
